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Symposium

AFASIOTOPIA* OR THE PALLIATIVE TURN

18.09. - 20.09.2020

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What would happen, if we began to think of art as a practice that helps us leave this life behind? A process that prepares us for the fact that individually and as a civilisation we will cease to exist in this form rather soon? In a three-day symposium, a group of artists and thinkers might lay the groundwork for the forceful declaration of the ‘Palliative Turn’ in art. Narratives, art works, films that are trying to usher in profound change are plenty. Many of them are smart, sensitive, beautiful. But they are generally based on the assumption that somehow, through education, reason, technology or social action, we can solve our problems. What if this assumption of our capability to fix things were just another facet of the self-aggrandizing species-exceptionalism that got us into trouble? What if our ambition to control, not just our own lives, but even the planet’s equilibrium is just the latest symptom of what has been wrong all along? And, finally, could acceptance of our predicament, learning how to let go and eventually die well, be a first step towards learning how to live right? Living right, one might guess, would imply a less destructive presence. (This is, ironically, where hubris might sneak in again). With Annemarie Goldschmidt (Kinesiologist, DK), Kasia Fudakowski (artist, UK), Dafna Maimon (artist, FI), John Luke Roberts (comedian, UK), Simon Blanck (artist, SE), Lars Erik Hjertström Lappalainen (Philosopher, SE), Dr. Keith Larsson (climate researcher, USA), Lydia Roeder (palliative care expert, DE), Olav Westphalen (artist, DE/SE) This symposium has been initiated by Olav Westphalen and is funded by the Swedish Arts Grants Committee.

Erzählungen, Kunstwerke und Filme, die tiefgreifende Veränderungen bewirken sollen, gibt es in großer Zahl. Viele davon sind intelligent, einfühlsam und sogar schön. Aber sie gehen in der Regel von der Annahme aus, dass wir durch Bildung, Vernunft, Moral, Technology, Aktivismus oder Leidenschaft unsere Probleme irgendwie lösen können und müssen. Was wäre, wenn dieser Glaube an unsere Fähigkeiten Dinge zu reparieren nur eine weitere Facette dessen wäre, was uns an den Rand des Kollapses gebracht hat: Selbstüberschätzung und menschlicher Exzeptionalismus? Was, wenn unser Anspruch, nicht nur unser eigenes Leben zu kontrollieren, sondern auch das Gleichgewicht des Planeten regeln zu können, ein schweres Symptom unseres wirklichen Leidens wäre? Könnte die Akzeptanz unserer ausweglosen Lage, könnte ein Lernen, wie wir loslassen und schließlich gut sterben können, ein erster Schritt in Richtung auf ein richtigeres Leben sein?  Ein richtigeres Leben, könnte man annehmen, würde auch eine weniger zerstörerische Präsenz auf diesem Planeten bedeuten. (Hier kann dann die Hybris zur Hintertür wieder hereinschlüpfen).

Mit Annemarie Goldschmidt (Kinesiologin, DK), Kasia Fudakowski (Künstlerin, UK), Dafna Maimon (Künstlerin, FI), John Luke Roberts (Komiker, UK), Simon Blanck (Künstler, SE), Lars Erik Hjertström Lappalainen (Philosoph, SE), Dr. Keith Larsson (Klimaforscher, USA), Lydia Roeder (Expertin für Palliative Pflege, Sterben, Tod und Trauer, DE), Olav Westphalen (Künstler, DE/SE)

Initiiert von Olav Westphalen und gefördert durch: